Trainingsmethoden und Trainingsarten

Die nachfolgende Übersicht soll die von mir bevorzugten Trainingsarten ansatzweise vorstellen.                                                                                   Die Trainingsmethoden beanspruchen nicht den Status der Allgemein-gültigkeit für sich und werden Ihnen natürlich individuell angepasst.                                                                                                                         Die Wahl der Trainingsmethode und die Trainingsart machen wir grundsätzlich von Ihrem Trainingsziel abhängig.  

1. Functional Training 

Diesem Training gilt mein Hauptaugenmerk. Bei dieser Trainingsform wird der eigene Körper als wichtigstes Instrument eingesetzt und es werden nur   Bewegungen im freien Raum durchgeführt. D.h. der Körper ist in keine Maschine eingespannt und alle Bewegungen können dreidimensional ausge- führt werden. Genau so, wie es im Alltag  fast jede Minute passiert.             Es werden dabei keine isolierten Muskeln angesprochen, sondern ganze Muskelketten werden aktiviert.  Doch nicht nur die, auch alle beteiligten Sehnen, Bänder, Gelenke und Nerven, die die Bewegung unterstützen, werden angesprochen.  Das bedeutet, dass diese Trainingsform für viele gut aufeinander abgestimmte Muskelgruppen und Gelenke sorgt, die Ihnen  widerrum einen ökonomischen, reibungsfreien und ästhetisch tadellosen Bewegungsablauf garantieren.  Der Körper wird als Ganzes gestärkt und Stabilität und Flexibilität vor allem des Rumpfes, als zentrale Säule des Körpers, werden gefördert und versteckte Kräfte werden wieder geweckt.   Als Trainingsgeräte benötigen wir lediglich eine Matte, einen Gymnastikball, ein Thera-Band und zwei Kurzhanteln.                                                            Übrigens: Das beste Beispiel für dieses Training lieferte unsere Fußball -Nationalmannschaft bei der WM 2006 in Deutschland.                                     Sie wurde u.a. nach dieser Trainingsform trainiert.                                                     

2. Krafttraining

Der nachfolgende Abschnitt gilt natürlich ebenso für das vorgenannte Functional Training.                                                                                         Es steht fest, dass der Mensch ab dem 30. Lebensjahr ohne ein regelmäßiges Training pro Jahr ca. 1% seiner Muskelmasse verliert.               Eine kräftige Muskulatur ist aber die Grundlage dafür, dass wir die im Alltag auftretenden Belastungen abfedern, abfangen und bewältigen können. Unsere Muskulatur nimmt einerseits wichtige Aufgaben innerhalb unseres Stoffwechselsystems wahr. Andererseits ist unser passiver Bewegungsap-parat, wie Knochen, Gelenke und Knorpel in höchstem Maße auf eine optimal ausgebildete und arbeitende Muskulatur angewiesen.                                 Ihr Kraftraining hat also nicht nur optisch- kosmetische Auswirkungen auf Ihren Körper (schöner Nebeneffekt!), sondern es beugt vor allem Ihrem frühzeitigen Haltungsverfall vor und hat somit für Ihre Gesundheit einen hochgradig positiven Einfluss.                                                                       Wenn Sie nur ein reines Krafttraining wünschen, führen wir dieses mit Lang- und Kurzhanteln und einem Thera-Band durch.                                             Ihr Krafttraining sollte 2 - 3 x pro Woche absolviert werden.

3. Koordinationstraining  

Neben der Muskelkraft spielt die Koordinationsfähigkeit für die Bewegungen im Alltag eine entscheidende Rolle. Es ist unbestritten, dass bei Sport- und Übungsmangel, bei Krankheiten, bei einer Behinderung oder auch mit zunehmendem Alter die Fähigkeiten, seine Bewegungen zu koordinieren, mehr und mehr nachlassen.                                                                                                                                           Um diese zu erhalten oder wieder neu zu "beleben" ist es notwendig, ein regelmäßiges Koordinationstraining in seinen wöchentlichen Trainingsplan zu integrieren, sofern man nicht schon das Functional Training durchführt.      Ziel soll es dabei sein, die tiefe und gelenknahe Muskulatur gezielt zu beanspruchen und zu kräftigen. Dabei liefern Gleichgewichtsübungen oder gymnastische Übungen neben fernöstlichen Sportarten hervorragende Ergebnisse.                                                                                                    Ich empfehle daher, an jedem Trainingstag eine Koordinationstrainings -einheit von individueller Dauer zu absolvieren.                                       Gerade zu Beginn dieses Trainings wird man überrascht sein, was man alles verlernt hat oder welche einfachen Bewegungen relativ große Probleme bereiten.

4. Konditionstraining

Der Faktor Ausdauer/ Kondition ist für unsere Gesundheit und unsere Fitness von grundlegender Bedeutung. Er spielt eine entscheidende Rolle und ist in seiner Verbindung mit Muskelkraft und Koordinationsfähigkeit für unseren Körper unabdingbar.                                                                        Mit dem darauf abzielenden Bewegungstraining erreichen und verbessern wir die allgemeine Fitness unseres Körpers und bilden ein sicheres und starkes Fundament für jede Form des körperlichen Aufbaus. Das Training  stärkt nicht nur die äußere Muskulatur des Körpers, sondern vor allem Herz, Lunge und Blutgefäße. Der Trainingseffekt bewirkt u.a. eine Erhöhung der maximalen Sauerstoffaufnahme, eine Verbesserung der Herzleistung, eine Absenkung von Ruhepuls und Blutdruck und eine Erhöhung der Anzahl der Blutgefäße.  Man fühlt sich letztendlich deutlich wohler, besitzt eine bessere Ausdauerfähigkeit und eine gesteigerte Leistungskraft. Man wird entspannter, belastbarer und bekommt ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Die wohl effektivste Möglichkeit, seine Ausdauer/ Kondition zu verbessern, ist ein regelmäßiges Lauftraining. Danach folgen Schwimmen, Radfahren und Gehen. Selbst das Laufen auf der Stelle, nach einem entsprechenden Trainingsplan, bringt sehr gute Erfolge.                                                         Ich führe mein Bewegungstraining vorzugsweise nach K.H. Cooper durch. Dieses ist einfach und klar aufgebaut und lässt alle Bewegungsformen als Trainingsbasis zu. Egal welche Vorliebe Sie auch haben, wir bauen unser Training genau darauf auf.                                                                            Der zeitliche Umfang Ihres Trainings wird dabei allein dadurch bestimmt, wie intensiv Sie Ihre Bewegungsform durchführen wollen.